{"id":43,"date":"2018-11-03T17:50:17","date_gmt":"2018-11-03T15:50:17","guid":{"rendered":"https:\/\/sv1863.de\/?page_id=43"},"modified":"2024-02-26T10:29:55","modified_gmt":"2024-02-26T09:29:55","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sv1863.de\/?page_id=43","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<nav aria-label=\"Inhaltsverzeichnis\" class=\"wp-block-table-of-contents\"><ol><li><a class=\"wp-block-table-of-contents__entry\" href=\"https:\/\/sv1863.de\/?page_id=43#die-anfange\">Die Anf\u00e4nge<\/a><\/li><li><a class=\"wp-block-table-of-contents__entry\" href=\"https:\/\/sv1863.de\/?page_id=43#die-vereinsfahne\">Die Vereinsfahne<\/a><\/li><li><a class=\"wp-block-table-of-contents__entry\" href=\"https:\/\/sv1863.de\/?page_id=43#die-kriegsjahre\">Die Kriegsjahre<\/a><\/li><li><a class=\"wp-block-table-of-contents__entry\" href=\"https:\/\/sv1863.de\/?page_id=43#die-neugrundung\">Die Neugr\u00fcndung<\/a><\/li><li><a class=\"wp-block-table-of-contents__entry\" href=\"https:\/\/sv1863.de\/?page_id=43#der-schie\u00dfsport\">Der Schie\u00dfsport<\/a><\/li><li><a class=\"wp-block-table-of-contents__entry\" href=\"https:\/\/sv1863.de\/?page_id=43#125-jahre\">125 Jahre<\/a><\/li><li><a class=\"wp-block-table-of-contents__entry\" href=\"https:\/\/sv1863.de\/?page_id=43#das-neue-schutzenhaus\">Das neue Sch\u00fctzenhaus<\/a><\/li><\/ol><\/nav>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-b2c4c4c4ef5d50af4c0fe1d08efb9b41\" id=\"die-anfange\"><strong><a>Die Anf\u00e4nge<\/a><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Satzung aus dem Jahr 1901 belegt als Gr\u00fcndungstag den 20. Juni 1863.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In unserem Besitz befinden sich originale Unterlagen, die bis ins Jahr 1878 zur\u00fcckgehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits 1888 wurden danach die ersten f\u00fcnf Sch\u00fctzenbr\u00fcder f\u00fcr 25j\u00e4hrige treue Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong>Johannes Gundlach&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong>&nbsp;<strong>Ferdinand Becker<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Franz Gundlach<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong>Friedrich Oest<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong>Heinrich Lichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damals wurde mit Gro\u00dfkaliber und offenem Visier auf 130 Meter Entfernung geschossen. Der Schie\u00dfstand befand sich unterhalb des Felsenkellers auf der Apfelwiese. Eine dicke Eiche diente als Schie\u00dfpfahl und darin eingeschlagene N\u00e4gel als Auflage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch damals schon wurde auf Scheiben geschossen. Eine Besonderheit waren jedoch Flattern, die als Ziel dienten. Dies waren flache Tonscheiben, die auf ein Sonnenrad aufgesteckt wurden. Wer die Flatter nicht traf, musste einen kleinen Obolus entrichten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die erste Schie\u00dfhalle wurde 1912 in Eigenhilfe errichtet und kontinuierlich im Laufe der Jahre erweitert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dieser Zeit vor dem Ersten Weltkrieg wurden die Wettk\u00e4mpfe zum Teil noch mit Vorderladergewehren ausgetragen. Auch damals schon war Sicherheit und Disziplin erstes Gebot. So ist in einer Schie\u00dfordnung aus dieser Zeit zu lesen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-plain has-black-color has-text-color has-link-color wp-elements-bfc9e581e6ee0f7f29f9b0e111a20dfe is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem die B\u00fcchse \u2013 Vorderlader \u2013 geladen ist, hat der Sch\u00fctze dieselbe an den zum Abwarten bestimmten Platz zu stellen, bis er aufgerufen wird. Das Z\u00fcndpl\u00e4ttchen darf erst dann eingelegt werden, wenn das Gewehr im Anschlag liegt.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Hinterladergewehren&nbsp; darf die Patrone nicht eher eingelegt werden, bis der Sch\u00fctze am Schie\u00dfpfahl steht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-309b1512128d1659d6daf7054515bbf4\" id=\"die-vereinsfahne\"><strong><a>Die Vereinsfahne<\/a><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die erste Vereinsfahne wurde im Jahre 1886 f\u00fcr die damals immense Summe von 400 Mark gekauft und durch freiwillige Spenden von 200 Mark, sowie einen zinslosen Kredit des Maurermeisters Peter Bernhardt finanziert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Verlust der Fahne im Jahre 1945 ist bis heute nicht gekl\u00e4rt. Sie hatte bis dahin viele Veranstaltungen unserer Vereinsgeschichte begleitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Belegt ist ebenfalls, dass seit der Vereinsgr\u00fcndung allj\u00e4hrlich ein Sch\u00fctzenk\u00f6nig ermittelt wurde. Die j\u00e4hrlichen Feste wurden vor dem Ersten Weltkrieg meistens mit den Turnern gefeiert \u2013 dies geht aus vielen Protokollen hervor und hat sich bis heute fortgesetzt. Man sprach schon damals von einer gro\u00dfen Sch\u00fctzenfamilie, die zwar in sich einen gro\u00dfen Zusammenhalt hatte, aber nach au\u00dfen hin sehr offen war und sich an vielen gesellschaftlichen Veranstaltungen beteiligte, z.B. bei der Laienspielgruppe.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-bbf276b272f5804df4d751f095a6fab4\" id=\"die-kriegsjahre\"><strong><a>Die Kriegsjahre<\/a><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Erste Weltkrieg setzte dann einer Bl\u00fctezeit des Vereins ein j\u00e4hes Ende und unterbrach das Vereinsgeschehen bis Kriegsende. Die Schie\u00dfanlage war unversehrt geblieben, und so wurde das Vereinsleben trotz der Unbilden in den Nachkriegsjahren wieder aufgenommen. Die Sch\u00fctzenbr\u00fcder bewiesen, dass sie bereit waren, den Verein in Verbindung mit unserem sch\u00f6nen Sport, starker Kameradschaft und Tradition zu erhalten. 115 Mitglieder z\u00e4hlte der Verein in 1923. Eine kontinuierliche Verbesserung und Erweiterung der Anlage, das stetige \u00dcben und die Beteiligung an \u00f6ffentlichen Veranstaltungen brachten unserem Verein eine f\u00fchrende Stellung in unserem Sch\u00fctzenkreis ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sportliche und gesellschaftliche Verbindungen zu den Sch\u00fctzenvereinen aus Bettenhausen, Gudensberg, Witzenhausen und Eschwege wurden gepflegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Zweite Weltkrieg und das Verbot aller Sch\u00fctzenvereine durch die Alliierten unterbrach das Vereinsleben und alle schie\u00dfsportlichen Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Schie\u00dfhalle musste verkauft werden und wurde schlie\u00dflich abgerissen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Scheibenanlagen wurden zerst\u00f6rt und die vereinseigenen Grundst\u00fccke wurden gerichtlich verkauft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erlaubt wurden die Vereine erst wieder im Jahre 1951.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-2c4339a238d29ef25573caeb88aac55b\" id=\"die-neugrundung\"><strong><a>Die Neugr\u00fcndung<\/a><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 12. Mai 1953 wurde die Neugr\u00fcndung\u00a0 im Gasthaus \u201eZum Felsenkeller\u201c (K\u00f6ppchen) vollzogen. Es begann die neuere Geschichte unseres Vereins.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man beschloss in der Gr\u00fcndungsversammlung, die Traditionen des ehemaligen Vereins fortzuf\u00fchren. Dies war jedoch nur mit dem Einverst\u00e4ndnis ehemaliger Vorstandsmitglieder m\u00f6glich. Aus diesem Grunde wurden Walter Ludwig und Luis Schlemm zur n\u00e4chsten Versammlung eingeladen. Beide traten dem neu gegr\u00fcndeten Verein bei und stimmten dem Antrag auf Fortf\u00fchrung der Traditionen des alten Vereins von 1863 zu. Seinerzeit wurde Emil Noll zum Vorsitzenden gew\u00e4hlt. Eine Schie\u00dfanlage f\u00fcr Luftgewehre wurde in der Vereinsgastst\u00e4tte \u201eK\u00f6ppchen\u201c aufgebaut. Erster Sch\u00fctzenk\u00f6nig wurde Heinz Bindbeutel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein vorgelegter Entwurf f\u00fcr eine Vereinsfahne, der von Fritz Schmidtke stammte, fand die Zustimmung der Sch\u00fctzenbr\u00fcder. In vielen Stunden und tatkr\u00e4ftig durch die Sch\u00fctzenfrauen unterst\u00fctzt, wurde die neue Fahne fertiggestellt. Beim Sommerfest 1954, das gemeinsam mit dem Orts-, Sport- und Kulturausschuss ausgerichtet wurde, konnte sie eingeweiht werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits 1954 war ein Kleikaliberschie\u00dfstand im Gespr\u00e4ch. Eine Finanzierung eines solchen Projekts schien jedoch aussichtslos. Trotzdem plante man und begann schlie\u00dflich mit den Erdarbeiten. Hunderte Kubikmeter mussten abgetragen und neu verf\u00fcllt werden. Betonfundamente wurden hergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entsprechend den vorhandenen Vorschriften wurden die Schie\u00dfbahnen mit Hoch- und Seitenblenden errichtet. Noch heute berichten die Sch\u00fctzenbr\u00fcder, dass mit sehr viel Humor und Harmonie die Bauphase beendet werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stolz konnte man dann im September 1954 den ersten KK-Schie\u00dfstand&nbsp; im Kreis Witzenhausen seiner Bestimmung \u00fcbergeben. Zuvor war die Anlage von einem Schie\u00dfstandsachverst\u00e4ndigen des Landes Hessen abgenommen worden. Einen besonderen H\u00f6hepunkt stellte dann das 100j\u00e4hrige Bestehen in 1963 dar. Mit der Turngemeinde zusammen wurde ein Jubil\u00e4umsfest ausgerichtet das seinesgleichen suchte. Noch viele Geschichten werden hier um dieses Fest erz\u00e4hlt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-dba2962a1ed2a535c8ab893848b13ee6\" id=\"der-schie\u00dfsport\"><strong><a>Der Schie\u00dfsport<\/a><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im sportlichen Bereich spielte das Lufgewehrschie\u00dfen die dominierende Rolle. Diese Disziplin wird von allen Vereinen unseres Sch\u00fctzenkreises ausge\u00fcbt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lange konnte nur unter erschwerten Bedingungen trainiert werde. Zun\u00e4chst war man auf dem K\u00f6ppchen bei &#8222;K\u00f6ppchen Henner&#8220; im Saal untergebracht. Danach wechselte man mit dem Vereinswirt ins Rathaus, wo vom kleinen in den gro\u00dfen Saal geschossen wurde. Durch die Erweiterung der Valentin-Traudt-Schule er\u00f6ffnete sich die M\u00f6glichkeit einen Kriechkeller auf ein H\u00f6henniveau auszubauen, das die Errichtung von acht Seilzuganlagen zulie\u00df. Im Laufe der Zeit wurde der Aufenthaltsraum und auch die Anlagen immer wieder renoviert und modernisiert. Leider \u00e4ndert sich dabei nichts an der H\u00f6he. Trotzdem fanden die aktiven Sch\u00fctzen hier eine sehr gute Trainingsanlage. Neue Wege wurden beschritten und so gr\u00fcndete sich eine Frauen- und bald danach eine Jugendgruppe, die beide wesentlich zum Vereinsgeschehen und den sportlichen Erfolgen beitrugen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Ausbau des KK-Standes nahm seinen Verlauf mit der Errichtung des Sch\u00fctzenhauses im Jahre 1965. Doch der Zahn der Zeit nagte an den veralteten Schie\u00dfanlagen, die aus drei handbetriebenen Seilz\u00fcgen in einer Baracke bestand. Der stete Aufw\u00e4rtstrend im Bereich der Jugend \u2013 wir hatten bereits in 1974 die stattliche Anzahl von etwa 30 aktiven Jugendlichen \u2013 Herbert Koch hatte die Jugendarbeit stark vorangetrieben \u2013 veranlasste die Vereinsf\u00fchrung den Ausbau und die Modernisierung voranzutreiben. Wieder hie\u00df es die Finanzierungsm\u00f6glichkeiten abzustecken \u2013 aus der eigenen Kasse alleine war eine solche Bauma\u00dfnahme nicht zu realisieren. Erst Zusch\u00fcsse durch den LSB, das Hess. Sozialministerium und den Werra-Mei\u00dfner-Kreis nicht zuletzt aber auch durch die Stadt Gro\u00dfalmerode lie\u00dfen das Vorhaben Wirklichkeit werden. Die Zusch\u00fcsse konnten jedoch nur flie\u00dfen, weil der Verein in einer au\u00dferordentlichen Generalversammlung am 22.05.1977 seine Satzung \u00e4nderte und von dieser Zeit als gemeinn\u00fctzig gilt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Bau wurden zahlreiche freiwillige Arbeitsstunden durch die Mitglieder geleistet. So konnte dann im Rahmen eines gro\u00dfen Sch\u00fctzenfestes \u2013 25 Jahre nach der Neugr\u00fcndung \u2013 durch den damaligen sehr engagierten Vorsitzenden Heinz Vogt eine moderne Schie\u00dfanlage mit vier elektrisch betriebenen Seilzuganlagen seiner Bestimmung \u00fcbergeben werden. Weiterhin lie\u00df die neue Anlage das Schie\u00dfen mit der Kleinkaliberpistole zu. Schon bald bildete sich eine Gruppe, die sowohl Luftpistole als auch KK-Pistole schoss. Der Erfolg lie\u00df nicht lange auf sich warten, da neue Disziplinen den Trainingseifer der Sch\u00fctzen zu befl\u00fcgeln scheinen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erfolge im Bereich der Jugend, aber auch der Sch\u00fctzen-, Damen- und Altersklassen brachten uns auf Kreisebene an die Spitze einer internen Punktwertung. Dies ist bis heute so geblieben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-d11b45ee0e1cdce416dd59fb643f906c\" id=\"125-jahre\"><strong><a>125 Jahre<\/a><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In 1988 feierten wir mit der Turngemeinde das 125j\u00e4hrige Jubil\u00e4um. Ein gro\u00dfes Fest, das sehr viel Vorbereitungsarbeit erforderte. Mit einem gro\u00dfen Festzug als H\u00f6hepunkt pr\u00e4sentierten sich beide Vereine. Die Anzahl der teilnehmenden Gastvereine lie\u00df erkennen, dass beide Vereine innerhalb ihrer Verb\u00e4nde einen hohen Stellenwert haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Unterhaltung der Schie\u00dfanlagen macht einen erheblichen Arbeitsaufwand innerhalb der Vereinsarbeit aus. So mussten schon bald wieder Sparma\u00dfnahmen eingeleitet werden, denn an den Hoch und Seitenblenden konnte man erkennen, dass diese nun schon \u00fcber zwanzig Jahre standen. Das Holz war nicht mehr so gut, wie es von au\u00dfen durch die vielen Anstriche aussah. Nach intensiver Planung und Vorbereitung wurden die Hoch- und Seitenblenden erneuert. Bezuschussungen durch Stadt, Kreis und Land konnten eingetrieben werden, so dass die Vereinskasse nach Abschluss der Bauma\u00dfnahme nicht total aufgebraucht war. Im April begonnen und noch vor dem K\u00f6nigsschie\u00dfen fertiggestellt \u2013 das war eine Rekordleistung. Dabei gilt es den beteiligten Lieferfirmen Ahlborn, Marbach und G\u00fcnther zu danken. Einen wesentlichen Anteil trug auch Heinz Ludwig als unser Getr\u00e4nkelieferant bei, denn er hatte das gesamte \u201eBaubier\u201c gespendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend dieser Ma\u00dfnahme wurde auch der Luftgewehrstand in der Schule modernisiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr ein paar Jahre kehrte nun wieder Normalit\u00e4t in unser Vereinsleben zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gro\u00dfe Erfolge im sportlichen Bereich stellten sich ein. Die Teilnahme an Landesmeisterschaften und das Erringen von Gau- und Kreismeistertiteln machten dies deutlich. Die Erfolge waren sowohl im Bereich der Luftdruck-, als auch im Bereich der KK-Waffen zu verzeichnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber auch der gesellschaftliche Bereich des Vereins sollte nicht zu kurz kommen. Das allj\u00e4hrliche K\u00f6nigsschie\u00dfen mit dem K\u00f6nigsball sind die wiederkehrenden Feierlichkeiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sch\u00fctzenfahrten wurden organisiert, an die man sich heute noch gern erinnert. Leider ist doch so mancher Sch\u00fctzenbruder, der f\u00fcr das ein oder andere Anekd\u00f6tchen sorgte, schon gestorben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber nicht nur auf Vereinsebene engagieren sich die Sch\u00fctzenbr\u00fcder.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">25 Jahre und l\u00e4nger waren die Sch\u00fctzenbr\u00fcder Theo Noll und Manfred Herrmann im Kreisvorstand t\u00e4tig und erwarben h\u00f6chste Auszeichnungen durch den Hessischen Sch\u00fctzenverband und den Deutschen Sch\u00fctzenbund.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-black-color has-text-color has-link-color has-large-font-size wp-elements-b70d25c0452c823083ba4a1809029b55\" id=\"das-neue-schutzenhaus\"><strong><a>Das neue Sch\u00fctzenhaus<\/a><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits in den Jahren 1996 und 1997 werden neue Pl\u00e4ne gemacht, die den Neubau des Sch\u00fctzenhauses am Felsenkeller und die Erschlie\u00dfung beinhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach anf\u00e4nglichen Schwierigkeiten wurde schlie\u00dflich die Bauzeichnung gefertigt und zur Genehmigung weitergeleitet. Auch diese gestaltete sich nicht so einfach, da die Erschlie\u00dfung einen Eingriff in die Natur mit sich brachte. Eine Ausgleichszahlung blieb uns nicht erspart. Nach Erf\u00fcllung aller Vorschriften kam dann die Genehmigung durch das Kreisbauamt. Die Erschlie\u00dfung wurde alsbald in Angriff genommen und abgeschlossen. Dann war das Sch\u00fctzenhaus an der Reihe. Eine Bauma\u00dfnahme ist immer etwas, woran sich Aktivit\u00e4t, Zusammenhalt und die Verbundenheit zum Verein erkennen lassen. \u00dcber die Zeit der Bauphase k\u00f6nnte man schon einige Seiten aufschreiben. Eine Sache darf jedoch trotz vieler anderer sch\u00f6ner Begebenheiten nicht unerw\u00e4hnt bleiben. Die Feuerwehr war sofort zur Stelle \u2013 nicht etwa weil ein Feuer ausgebrochen war \u2013 nein! \u2013 der Wasserdruck f\u00fcr die Estrichmaschine reichte nicht aus. Da die Arbeiten am Sch\u00fctzenhaus immer in den Abendstunden durchgef\u00fchrt wurden, gab es keine M\u00f6glichkeit \u00fcber eine Firma eine Pumpe zu ordern, die f\u00fcr den n\u00f6tigen Druck sorgen konnte. Nach kurzer Beratung kam man auf die Idee bei der Feuerwehr anzurufen, die ihren \u00dcbungsabend hatten. Die Zusage kam spontan, und so konnte man an die f\u00fcr diesen Abend geplanten Arbeiten doch noch zum Abschluss bringen. Diese Hilfsbereitschaft macht die Verbundenheit der Vereine in unserer Stadt deutlich!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlie\u00dflich konnte im Fr\u00fchjahr 2000 das neue Sch\u00fctzenhaus eingeweiht werden. Es hat unsere Kassensituation anfangs stark eingeschr\u00e4nkt. Doch der gesamte Schie\u00dfbetrieb hat bis zum heutigen Tag nicht darunter leiden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">All den Sch\u00fctzenschwestern und Sch\u00fctzenbr\u00fcdern, die an diesem Projekt, wie auch immer mitgewirkt haben, gilt der Dank unseres traditionsreichen Vereins. Mit dem Neubau schufen sich die aktiven Sch\u00fctzen auch noch einen f\u00fcnften Stand. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist f\u00fcr die Zukunft zu hoffen, dass an allen f\u00fcnf St\u00e4nden des Sch\u00fctzenhauses immer reger Betrieb herrscht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu wird es erforderlich sein, in einer Zeit des freizeitlichen \u00dcberangebots Jugendliche zu gewinnen und mit den Zielen unseres Vereins vertraut zu machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Anf\u00e4nge Eine Satzung aus dem Jahr 1901 belegt als Gr\u00fcndungstag den 20. Juni 1863. In unserem Besitz befinden sich originale Unterlagen, die bis ins Jahr 1878 zur\u00fcckgehen. Bereits 1888 wurden danach die ersten f\u00fcnf Sch\u00fctzenbr\u00fcder f\u00fcr 25j\u00e4hrige treue Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Johannes Gundlach&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ferdinand Becker Franz Gundlach&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Friedrich Oest&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Heinrich Lichte Damals wurde mit Gro\u00dfkaliber und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":34,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"full-width-page-template.php","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"class_list":["post-43","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sv1863.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/43","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sv1863.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/sv1863.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sv1863.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sv1863.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=43"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/sv1863.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/43\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2030,"href":"https:\/\/sv1863.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/43\/revisions\/2030"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sv1863.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/34"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sv1863.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=43"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}